Mitglieder besuchen Mitglieder: Einblicke in die Wasserstoffforschung beim ZBT

Am 17. September 2026 besuchten Mitglieder des Wasserstoff Hubs Rhein-Kreis Neuss/Rheinland e. V. das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) in Duisburg. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mitglieder besuchen Mitglieder“ erhielten sie Einblicke in aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie die Labore und Testeinrichtungen des Instituts.

Das ZBT zählt zu den führenden europäischen Forschungseinrichtungen im Bereich Wasserstoff-, Brennstoffzellen- und Elektrolysetechnologien. Mit rund 180 Mitarbeitenden arbeitet das Institut an anwendungsnahen Lösungen entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette.

Forschung und Entwicklung aus nächster Nähe

Nach einer Vorstellung des ZBT standen aktuelle Forschungsarbeiten und technologische Herausforderungen im Mittelpunkt. Dabei ging es unter anderem um die Wasserstoffqualität und deren Einfluss auf Brennstoffzellen, die Nutzung von Ammoniak als Wasserstoffträger sowie Entwicklungen in den Bereichen Elektrolyse, Speicherung und Betankung.

Bei einem anschließenden Rundgang durch ausgewählte Labore und Testeinrichtungen konnten die Mitglieder die Forschungsinfrastruktur kennenlernen und sich mit den Fachleuten vor Ort austauschen.

Ein weiterer Einblick galt der LiquidSolar™-SNG-Anlage des Hub-Mitglieds Greenlyte Carbon Technologies auf dem ZBT-Gelände. Die Anlage verbindet die direkte Abscheidung von CO₂ aus der Umgebungsluft (Direct Air Capture) mit Wasserstofftechnologie und produziert aus CO₂ und Wasserstoff synthetisches Erdgas (SNG). Nach Angaben von Greenlyte ist sie auf die Abscheidung von 40 Tonnen CO₂ und die Produktion von fünf Tonnen SNG pro Jahr ausgelegt.

Austausch innerhalb des Netzwerk

Neben den fachlichen Einblicken bot der Besuch Gelegenheit für Gespräche mit den Expertinnen und Experten des ZBT sowie den Mitgliedern des Wasserstoff Hubs.

Die Veranstaltungsreihe „Mitglieder besuchen Mitglieder“ ermöglicht es, die Arbeit der Netzwerkpartner unmittelbar vor Ort kennenzulernen, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und den Austausch zwischen Forschung und Wirtschaft zu vertiefen.

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